CDU will Verbraucher vor 22-stelligen EU-Kontonummern schützen

Die CDU-Landtagsfraktion macht sich dafür stark, bei Banküberweisungen das vertraute System aus Bankleitzahl und Kontonummer zu erhalten. In der kommenden Woche gibt es dazu eine Initiative im Niedersächsischen Landtag. Hintergrund sind Pläne der Europäischen Kommission, ab 2013 die bewährten Kontonummern und Bankleitzahlen durch 22-stellige IBAN (International Bank Account Number) zu ersetzen.

Nach Ansicht der CDU-Landtagsfraktion ist der Plan der Europäischen Kommission „unnötig, teuer und verbraucherunfreundlich“. Mit einer Mündlichen Anfrage an die Landesregierung wollen die CDU-Landtagsabgeordneten Matthias Nerlich, Wittich Schobert und André Wiese die Öffentlichkeit für das wichtige Thema sensibilisieren. Zudem bitten sie die Landesregierung, sich über den Bund bei der Europäischen Kommission für ein Ende der Pläne einzusetzen.

„Vor allem aus Sicht der Verbraucher ist die Einführung kritisch“, betont André Wiese. Viele Menschen seien gerade bei Bankgeschäften unsicher. „Versehentliche Falschangaben oder Zahlendreher werden mit einer 22-stelligen Kontonummer eher häufiger als seltener werden“, erklärt Wittich Schobert. Aus Sicht von Matthias Nerlich „geht diese Idee komplett am realen Leben vorbei.“

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